13.06.2019

Eine Rückschau auf die Klassenfahrt der 5. Klasse der Freien Waldorfschule in Münster zur Hallig Hooge

Frau Finke und ihre Schüler*innen blicken auf eine Woche Klassenfahrt zur Hallig Hooge zurück. Sie wurden dabei von vier Eltern begleitet, haben sich komplett selbst verpflegt und dort natürlich viele Erfahrungen sammeln dürfen.

Über die Entstehung und Geschichte der Halligen, das Leben der Menschen dort, über die Lebewesen im Watt. Was es heißt, für 39 Personen den Tisch zu decken und sich dabei mit anderen abzusprechen. Wie besonders es sein kann, in einer alten Holzkirche zu singen. Wie wichtig Gruppenarbeit bei der Hallig-Rallye ist. Wie es ist, wenn immer der Wind bläst. Dass der Fußball hinter dem Tor ganz schnell in einem Priel fällt. Dass eine Gruppenleistung ganz anders entsteht, als eine Einzelleistung. Wieviel Spaß es macht, in kleinen Gruppen durch die Gegend zu ziehen. Wie schnell auch Streit entstehen kann und wie man das löst. Dass Disziplin notwendig ist, um einen gemeinsamen Tagesplan umzusetzen. Dass es schon mal schwierig ist, wenn man sich sehr gut kennt. Dass es oft sehr hilfreich ist, wenn man sich gut kennt. Dass es Ungerechtigkeiten in einer Gemeinschaft gibt. Aber, dass ein gutes Gemeinschaftsgefühl entstehen kann, wenn man so etwas aushält. Dass man es kaum wahrnimmt, wenn nur ein ganz paar Regentropfen fallen. Dass der Schlaf früher oder später jeden besiegt. Dass Tischtennisbälle kaputt gehen.

Und ganz nebenbei: alle haben eine ganze Woche ohne jedes elektronische Gerät mit Rennen, Singen, Stricken, Malen, Weinen, Schreiben, Raufen, Gähnen und viel Lachen erlebt.

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