Pfahlbau - die Bauepoche einer dritten Klasse

Pfahlbau in der dritten Klasse - auf dem Weg zu einem steinzeitlichen Pfahlbaudorf auf dem Schulgelände. Da wird entastet, entrindet und durch Feuer gehärtet.
Großbildansicht

Wie es zu der Idee kam

Die Anregung kam aus Uhldingen am Bodensee, wo versucht wurde, ein steinzeitliches Pfahlbaudorf zu rekonstruieren.

Ein verheerender „termingerechter“ Sturm pünktlich zur Bauepoche der dritten Klasse hat dann den Ausschlag gegeben - Bauepoche diesmal: Pfahlbau.

Das Holz

Der Sturm lieferte Hölzer in großer Menge. Für das Grundgerüst aber war einheimische, verwitterungsbeständige Robinie nötig. Sie musste hinzugekauft werden.

Entasten, entrinden und kokeln...

Unter Anleitung entasteten und entrindeten die Kinder das Holz. Die Enden, die in die Erde gesteckt werden sollten, wurden durch Feuer gehärtet, die DIN-Vorschriften für Spielgeräte mit dem Schularchitekten durchgesprochen.
Das GrundgerüstGroßbildansicht

Das Grundgerüst

Zunächst mussten Löcher ausgehoben werden. Die Grundstämme wurden darin von den Eltern aufgestellt. Die Kinder halfen.
Großbildansicht

Boden, Dach und Wände

Bodenbretter, Dacheindeckung und das Weidenflechtwerk an den Seiten schafften die Kinder. Eine Lehmausfachung soll noch folgen.

Und für die Zukunft?

Das Schöne an dieser Bauart ist, dass sie immerzu erweitert werden kann. So sollen die Folgeklassen jeweils ein Pfahlhaus anfügen, damit quasi ein Dörfchen am Rande des Schulhofs entsteht. Über Leitern und Hängebrücken könnten die Bauten verbunden werden.