Kunst im Schulgebäude
Die Flure und die Treppenhäuser der Schule nutzen wir wie eine Galerie und präsentieren laufend aktuelle Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht.
Arbeiten aus dem Kunstunterricht der 12. Klasse
Der menschliche Körper in Bewegung
Dementsprechend war auch unser Thema im 12. Schuljahr 2007/2008 „Der menschliche Körper in Bewegung". Zu Anfang jeder Unterrichtsstunde führten wir Proportions- und Bewegungsstudien, die zu einer differenzierten Wahrnehmung der körperlichen Proportionen durch. Die Digitalfotografie des Raumes, der Architektur, haben wir zur Darstellung von einfachen Szenen genutzt, um die Figur, das eigene Ich, im Raum zu platzieren. Verschiedene grafische und malerische Verfahren wurden gewählt, um der Darstellung der Figur, dem eignen Ich, in der Arbeit einen emotionalen Ausdruck sowohl in künstlerischer als auch in ihrer seelischer Form zu geben.
Das Menschengesicht
Das Erstellen eines malerischen Selbstportraits, es befreit von der Ähnlichkeitsfunktion der üblichen Portraitmalerei, war das Ziel des Kunstunterrichts in der 12. Klasse. Dazu führten wir zunächst Übungen zum zeichnerischen Aufbau des menschlichen Kopfes durch. Als Übungsvorlagen dienten uns dazu das eigene Spiegelbild, die Betrachtung der Mitschüler, schließlich das fotografierte Selbstportrait.
Durch die Bildkunst des 20.Jahrhunderts haben wir uns daraufhin inspirieren lassen. In der Auseinandersetzung mit Künstlern und Bildmotiven der jüngeren Kunstgeschichte fand jeder Schüler für sich einen individuellen Darstellungsweg. Die praktische Umsetzung der malerischen Arbeit wurde begleitet von der obligatorischen Erarbeitung eines Referats über den jeweils ausgewählten Künstler und die entsprechende Kunstepoche.
Werke der 10. Klasse
Im hinteren Eingangsbereich
12 Schüler/innen haben den Flur und Eingangsbereich der unteren Klassen für ihre Arbeit gewählt. Als Vorlage diente ein Entwurf von Oskar Schlemmer, den er seinerzeit für ein Fensterbild in einem Kriegslazarett entworfen hatte, das „Paradies der Tiere". Das Bild ist farbenfroh und es gibt eine Menge Tiere zu entdecken, ist also genau richtig für die Kleinen.
Jede/r Schüler/in musste einen Rahmen (50x50cm) in der Holzwerkstatt bauen, der mit einem Leinenstoff überzogen und schließlich mit weißer Farbe grundiert wurde. Im Anschluss daran wurde jeweils ein Ausschnitt des zuvor in 12 Teile aufgeteilten Bildes in seinen Umrissen vergrößert auf die Leinwand übertragen und mit Farben ausgemalt. Eine präzise Arbeit war gefragt, denn schließlich sollten später alle 12 Leinwände zusammenpassen. Durch gute Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortungsübernahme wurde dieses Ziel erreicht. Zum Schluss wurde ein großer Rahmen auf Gärung und mit Schattenfuge für die 12 Leinwände gebaut, und das Werk konnte mit Stolz und Zufriedenheit aufgehängt werden.
Im Werkstattflur
Wandgestaltung im Essraum





