Über die Ostsee nach St. Petersburg

Die Abschlussfahrt der 12. Klasse (2oo4) nach St. Petersburg.
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Der Finnjet

Erst seit Anfang Juni gab es mit dem „Finnjet" der finnischen Reederei Silja Line eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Rostock und St, Petersburg. Wir, 3 Betreuer und 31 Schüler/innen der 12. Klasse der Freien Waldorfschule, haben im Juli 2oo4 diese Möglichkeit genutzt, um das Fenster Russlands nach Westen am Finnischen Meerbusen zu besuchen.
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Vielfältige Eindrücke

Die Eindrücke während dieser 12-tägigen Abschlussfahrt waren während unsres Aufenthaltes in der 1703 von Zar Peter dem Großen am Baltischen Meer gegründeten Stadt und bei unseren Ausflügen in die zaristische und kommunistische Vergangenheit sehr vielfältig:

 Der WinterpalastGroßbildansicht

Besuche

  • in der Eremitage (Im ehemaligen Winterpalast der Zaren ist in den 353 Räumen eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt zu sehen.),
  • im russischen Museum (Es gehört neben der Tretjakow-Galerie in Moskau m den reichhaltigsten Schatzkammern der russischen und sowjetischen Kunst),
  • in einem klassischen russischen Ballett (Der Nussknacker von Tschaikowsky stand auf dem Programm.) und in der Oper (Der Barbier von Sevilla - in russischer Sprache) waren für viele Highlights.
 KatharinenpalastGroßbildansicht

Ausflüge

  • nach Peterhof (eine der schönsten Schloss- und Parkanlagen der Welt, das russische Versailles)
  • nach Zarskoje Selo mit dem Katharinenpalast (der auch das anlässlich der 300-Jahr-Feier aufwändig restaurierte Bernsteinzimmer beherbergt)
  • und nach Repino, wo die „Penaten" (der Landsitz des berühmten russischen Malers Ilja Repin), besichtigt werden können, waren nicht nur willkommene Abwechslungen zum eher hektischen Treiben in der jüngsten europäischen Großstadt, sondern boten auch - im wahrsten Sinne des Wortes - glänzende Augenblicke.
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Die Unterbringung

Der Newskij Prospekt ist die fast fünf km lange Kultur- und Einkaufsstraße der ehemaligen Zarenresidenz. Da unsere Unterbringung mit Luftmatratze und Schlafsack in einer Schule erfolgte, die in der Nähe dieser Flaniermeile liegt, konnte auch der Alltag im „Venedig des Nordens" (gelegen auf mehr als 40 Inseln, überspannen etwa 500 Brücken 68 Kanäle und Flüsschen) unmittelbar erlebt werden - bei Tag und bei Nacht.
BanjukGroßbildansicht

Der Alltag in einer Metropole

Fahrten mit der Metro, Stadtbummel, ein Besuch in einer Banja, in einer Markthalle, einer russisch-orthodoxen Kirche und ein Discobesuch mit anschließendem Erlebnis einer nächtlichen Brückenöffnung (damit die größeren Schiffe von der Ostsee ins Binnenland fahren können und umgekehrt) gehörten zu den Möglichkeiten, Einblicke in das alltägliche Leben der fast fünf Millionen Einwohner zählenden Stadt zu gewinnen.

Fazit

Nach der zweitägigen Rückfahrt per Schiff und Bahn waren sich alle Teilnehmer der Reise einig:

Russland ist mehr als eine Reise wert. 

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