Die Halbjahresarbeiten
Begleitet wird das Arbeiten durch das Anlegen eines Berichtsheftes, in dem Pläne, Probleme und Fortschritte dokumentiert werden.
Eine besondere Herausforderung am Ende ist auch die Vorstellung der Arbeit im Saal der Schule, wo Mut und Entschlossenheit gefordert sind, wenn in einem freien Vortrag vor großem Publikum von den einzelnen Schülern das Ergebnis dargestellt wird.
Die Erwartungen
Jeder Schüler, jede Schülerin soll dokumentieren, dass er oder sie mit wohlüberlegter Planung eine überschaubare praktische Aufgabe bearbeiten und abschließen kann. Diese gilt es so zu gestalten, dass nach einem halben Jahr ein fertiges Werkstück, eine künstlerische Arbeit oder eine andere gestalterische Aufgabe vor der Schulgemeinschaft an einem Festtag mit einem kleinen Vortrag präsentiert werden kann.
Die Möglichkeiten
Dabei eröffnet sich ein Spielfeld kreativer Beschäftigung, eigenständiges, selbst verantwortetes Arbeiten wird möglich. Dabei lernt man die Tücken der Planung und guter Zeiteinteilung, einen Arbeitsprozess mit der nötigen Durchhaltekraft, den Wert kontinuierlicher Beschäftigung, das Überwinden-Können von Unlust, von Hindernissen und Rückschlägen, aber auch das Gefühl von Erfolg und persönlicher Genugtuung kennen; - letzten Endes fördert diese Arbeit eine Auseinandersetzung mit sich selbst; ein wichtiges Motiv auf dem Weg zur Selbstfindung.
Diese Halbjahresarbeiten im 8. Schuljahr sind darum fester Bestandteil des Lehrplans unserer Waldorfschule.




