Musik

Bachs Fugen, Opern und ein Chor der Oberstufe, der es sich in diesem Jahr zur Aufgabe macht, die gesamten "Carmina burana" zu singen. Ein anspruchsvolles Programm. Durch Konfrontation und Provokation mit Kunstmusik soll das musikalische Selbstverständnis der Schülerinnen und Schüler erweitert werden. Musik macht das Denken beweglich.
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Die Klassen 1 und 2

In den Klassen eins und zwei wird die pentatonische Flöte gespielt. Schon bald können die Kinder kleine Improvisationen hervorbringen. Singen und rhythmische Übungen sind wesentlicher Bestandteil nicht nur des Musikunterrichts in diesen Klassenstufen, sondern auch des Muttersprachen- und Fremdsprachenunterrichts.

Die Klassen 3 und 4

Ab Klasse drei gehen wir zur C-Flöte über. Das Rhythmische gewinnt immer mehr Bedeutung. Erste Erfahrungen mit Mehrstimmigkeit werden gemacht und das Erlebnis des Grundtons stellt sich ein. Das Schreiben der Noten wird geübt. Die Kinder lernen, wie man die Musik in Takte einteilt.

Die Klassen 5-8

Die Fünftklässler freuen sich an Terzklängen. Seelische Stimmungen werden in der Musik erkennbar – Fröhlichkeit und Trauer – auch im Tanzen. Musikhistorisch stehen Johann Sebastian Bach und die „Zauberflöte“ von Mozart mit ihrem Papageno auf dem Programm.

Das Mittelstufenorchester

Viele unserer Schüler erlernen durch elterliches Engagement und privaten Instrumentenunterricht das Spielen eines Orchesterinstruments, so dass wir in der Mittelstufe schon auf ein tüchtiges Orchester stolz sein können. Wenn die Kinder in diesem Rahmen auftreten, lernen sie, sich gegenseitig wahrzunehmen und gleichzeitig sich selbst als wichtigen Teil einer Gruppe zu begreifen.
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Provokation durch Kunstmusik

Historische Bedingungen von Musik, ihre formalen und gattungsspezifischen Merkmale kennen, unterscheiden und einordnen zu lernen, die Erweiterung theoretischer Grundlagen, die Provokation des eigenen musikalischen Selbstverständnisses durch die Konfrontation mit der Kunstmusik – sind die anspruchsvollen Ziele des Musikunterrichts in der Oberstufe.

Musik hinterfragen, reflektieren und diskutieren

Anhand vielfältiger Beispiele können die Schüler durch die klangliche Unmittelbarkeit der vorgestellten Musikstücke in Reflexion und Diskussion ihr bisheriges, zumeist unreflektiertes musikalisches Wahrnehmen hinterfragen.

Sololied und Oper - Eine Reise durch die Musikgeschichte

In der Klasse neun werden formale Einzelbeispiele wie z.B. die barocke Toccata, das Präludium, der Kanon, die Fuge zur Darstellung gebracht. Über die Klaviersonate der klassischen Epoche bis zum Sololied der Romantik erweitert sich der musikalische Horizont im Unterricht der Klasse 11. Die Opern-Epoche der 11. Klasse vermittelt durch die Analyse eines ausgewählten Einzelwerks einen genauen Einblick in den Zusammenhang von Libretto und Musik.
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Das 20. Jahrhundert und der neue ästhetische Weitblick

Reibungsmöglichkeit bietet die Musik des 20. Jahrhunderts wegen ihres gänzlich Ungewohnten und Unbekannten. Die hier möglichen theoretischen und praktischen Erfahrungen, der neue „ästhetische Weitblick“, bilden auch eine Orientierung für die Musik, die dann zum jeweiligen Theaterschauspiel der 12. Klasse aufgeführt wird.

Die Carmina Burana im Chor

Der Chorunterricht der Oberstufe hat die gesamte „Carmina Burana“ im Pensum. Da ist im sozialen Miteinander konzentrierte künstlerische Arbeit gefordert.
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Die Bedeutung des Musikunterrichtes