Foto: Rasmus Schübel

Unterrichtsfächer in der Waldorfschule

Der Waldorfpädagogik liegt die anthroposophische Auffassung von der Dreigliederung des Menschen zugrunde. Unsere Schüler werden gleichermaßen in ihren intellektuell-kognitiven, künstlerisch-kreativen sowie handwerklich-praktischen Fähigkeiten gefördert. So erklärt sich das vergleichsweise große Angebot an handwerklich-künstlerischen Fächern an den Waldorfschulen.

Hauptunterricht und Fachstunden

Der Schultag beginnt mit dem fast zweistündigen Hauptunterricht. In ihm wird über drei bis vier Wochen hinweg das selbe Fach behandelt (Epochenunterricht). Der anschließende Fachunterricht am Vormittag und am Nachmittag beinhaltet den handwerklich-künstlerischen Bereich, die Fremdsprachen (von der ersten Klasse an) sowie Sport und Religion.

Der Hauptunterricht der ersten acht Schuljahre wird von dem Klassenlehrer übernommen und wird nur in den Fächern durchgeführt, in denen Sachgebiete in sich geschlossen behandelt werden können. Erst in der Oberstufe übernehmen einzelne Fachlehrer den Hauptunterricht. Folgende Fächer werden als Hauptunterricht erteilt: Deutsch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Erdkunde und Geschichte.

Hauptunterricht
Deutsch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Erdkunde, Geschichte


Sprachunterricht
Englisch, Russisch, Französisch


Fachunterricht
Eurythmie, Kunst, Musik, Werken, Gartenbau, Handarbeit, Sport


Religionsunterricht
evangelischer, katholischer, freichristlicher Religionsunterricht


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