Foto: Madalina Sheldon

Jahresfeste bilden einen festen Rhythmus

Das Erleben des Jahreslaufes ist ein wesentlicher Bestandteil der Waldorfpädagogik. Daher feiern wir an unserer Schule die zu den Jahreszeiten bedeutsamen Feste.

„Werden die Tage kurz, werden die Herzen hell, über dem Herbste strahlt leuchtend St. Michael.” Gerade in der Herbstzeit, wenn die Tage wieder kürzer und dunkler werden, kann der Licht- und Mutbringer, der Erzengel Michael, hilfreich sein. Beim Michaeli-Fest wollen viele kleine und große Mutproben bestanden werden.

Im November zum St. Martinsfest bringen die Kinder der Unterstufe mit selbstgebastelten Laternen, mit Liedern und einem Martinsspiel das Licht des Teilens in die Dunkelheit.

Die Adventszeit beginnt stets mit unserem festlichen Adventsbasar. Unsere jüngsten Schüler entzünden einige Tage später ihr Kerzenlicht im Innern des Adventsgärtleins, um es dann in die Welt zu geben.

Kurz vor den Weihnachtsferien wird die Weihnachtsgeschichte im Christgeburtsspiel als Geschenk an die Schulgemeinschaft von Lehrern und Eltern gespielt. Die Weihnachtszeit endet mit dem Dreikönigsspiel.

Im beginnenden Frühjahr mit seinem sprießenden äußeren Leben prägen Lieder, Geschichten, Ostergras säen vor allem bei den jüngeren Schüler die Vorbereitung auf die österliche Zeit. Motiv zum Feiern des Pfingstfestes ist, in Liedern, Spielen und Geschichten „Mit der Kraft des Einzelnen eine wirkliche Gemeinschaft zu bilden.“

„Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit...“ Zum Johannifest, zur Sommersonnenwende, hat die Erde am meisten ausgeatmet. Beim Johannifeuer wird mutig der Sprung über die brennende Glut gewagt: „Ich spring übers Feuer und werde ein Neuer!“