Nachmittagsbetreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule

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"Das Bienenhaus"

Seit dem Schuljahr 06/07 gibt es an unserer Schule eine Nachmittagsbetreuung im Rahmen der offenen Ganztagsschule. Sie richtet sich an die Kinder der Klassen 1-4, bei dringendem Bedarf auch an Kinder der Klassen 5-6.

Der Beginn der Betreuung, die nur während der Unterrichtstage an der Waldorfschule angeboten wird, richtet sich jeweils nach dem Unterrichtsschluss der Kinder (frühestens ab 12.00 Uhr) und endet um 16.30 Uhr.

Im Schuljahr 2007/2008 wurde dann mit dem Bau eines eigenen Gebäudes für die offenen Ganztagsschule begonnen und dies im Schuljahr 2008/2009 bezogen. Ein neues Team begann tatkräftig mit der Arbeit.

 

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Wie die Bienen können auch die Kinder von hier aus die spannende Welt erkunden. Dabei begleitet sie die Gewissheit, dass sie jederzeit in die schützende und wärmende Geborgenheit des Bienenhauses zurückkehren können.

Hier hat alles seine Zeit und seinen Raum. Die Kinder dürfen hier zur Ruhe kommen, Geschichten lauschen oder selber lesen und Kraft für neue Flüge tanken. Aber es geht in so einem Bienenhaus auch häufig ganz lebhaft zu. Hier können in der Begegnung mit Gleichaltrigen, aber auch mit den älteren und jüngeren, soziale Kompetenzen entwickelt und gepflegt werden.

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Schule als Lebensort

Das Bienenhaus soll also ein Schritt sein auf dem Weg von der Schule als Lernort zur Schule als Lebensraum.

Wichtig ist, dass der Bildungsbegriff unserer Schule das Kind in seiner Ganzheit als physisches, seelisches und geistiges Wesen versteht und dass durch Schaffung entsprechender Bedingungen es den Kindern ermöglicht wird, ihre Individualität in frei bestimmter Weise zur Entfaltung zu bringen. So können die Kinder z.B. auf dem Bauteppich, in der Puppenecke und an der Werkbank tätig werden.

Alltag im Bienenhaus

Die rhythmische Gestaltung des Tages-, Wochen- und Jahreslaufes ist ein weiteres wichtiges Anliegen.

Dazu gehören klar strukturierte Tagesabläufe, die den Kindern Verlässlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Die Veränderungen im Jahreslauf können durch das Feiern der christlichen Feste und jahreszeitlich geprägter Tätigkeitsschwerpunkte sinnlich erlebbar gemacht werden.

Ein Wechsel zwischen Phasen der Aktivität und Ruhe ist sehr wichtig.

Die Sinne werden angeregt

Die Förderung und Pflege der körperbezogenen Sinne stellen den Schwerpunkt in der Betätigung der fleißigen Bienen dar. Das gesamte Gelände kann von den Kindern genutzt werden. In diesem können die Veränderungen im Jahreslauf miterlebt werden und eine Vielfalt sinnlicher Erfahrungen wird möglich.

Eine gute Ausbildung der basalen Sinne bildet die Grundlage für soziale und kognitive Fähigkeiten. Aber auch die umweltbezogenen Sinne (Wärmesinn, Geruchssinn, Geschmackssinn und Sehsinn) sollen nicht zu kurz kommen.

Das Selbsterfahrungsangebot kann durch eine Zirkus-AG und Geschicklichkeit förderndes Material ergänzt werden.

Für die Kinder ab Klasse 3 oder 4 können noch andere Betätigungsmöglichkeiten entwickelt werden: Musikschule, Leseclub, Sport, Holzwerkstatt, Fahrradwerkstatt ...

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Gemeinsame Mahlzeiten

Auf Mahlzeiten an schön gedeckten Tischen mit gemeinsamem Beginn und Ende wird großer Wert gelegt. So kann ein Stück Esskultur gepflegt und vermittelt werden.

Auch der Tee zwischendurch trägt zu heimeliger Atmosphäre bei und lädt zum Klönen und zu vertraulichen Gesprächen ein.

Geburtstage sind Anlass zum Feiern in der Runde, mit Kuchen, Liedern und kleinen Geschenken.

Hausaufgabenbetreuung

Wie die Bienen auch ihre Pflichten haben, so ist es auch für die Kinder wichtig, dass sie hier verlässlich unter kundiger Anleitung ihre Hausaufgaben machen können.
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Wir sorgen für die Bienen

Im Mittelpunkt all dieser Möglichkeiten stehen die erwachsenen Ansprechpartner, diejenigen, die das Gruppengeschehen im Blick haben, da und dort etwas anregen und den Kindern einen zeitlichen und räumlichen Rahmen zur Eigenentwicklung gestalten.

In unserem Bienenhaus arbeiten eine Waldorflehrerin, eine Erzieherin und eine pädagogische Zusatzkraft in Teilzeit.

Praktikant/inn/en sind herzlich willkommen.



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Die Betreuerinnen

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