11.07.2017

Die 12. Klasse der Waldorfschule in Münster fuhr nach St. Petersburg

Wie jedes Jahr reisten auch wir als zwölfte Klasse der Waldorfschule Münster nach Russland. Für uns ging es für zehn Tage nach St. Petersburg während der Zeit der Weißen Nächte. Unmittelbar nach der Ankunft stand schon der erste Programmpunkt an. Wir verschafften uns einen Überblick über die gesamte Stadt durch einen Aufstieg auf die Kuppel der Isaak-Kathedrale.

In den folgenden Tagen besichtigten wir unter anderem die Peter-Pauls-Festung, auf welcher wir durch den täglichen, um die Mittagszeit erklingenden, Kanonenschuss wachgerüttelt wurden. Durch die ganze Fahrt zog sich dieser tägliche Schrecken, vor allem auf der Bootstour zum Peterhof, welche ein beeindruckendes Schloss und wundervolle Gärten beherbergte.
Natürlich durften wichtige Sehenswürdigkeiten wie die berühmte Eremitage, das Russische Museum oder das Reiterdenkmal von Peter dem Großen nicht fehlen. Aber auch ungewöhnliche Punkte für eine Klassenfahrt standen auf dem Programm. So haben wir auch eine typische russische Sauna besucht, einige Schüler sogar zweimal.
Außerdem hatten wir die Möglichkeit, das russischste aller Ballette, nämlich „Schwanensee" mit Musik von Tschaikowski in einem der schönen Petersburger Theater zu sehen.
Höhepunkt der Fahrt war die Verabschiedungsfeier aller 30.000 Abiturienten der Stadt vor dem Winterpalast und an den Ufern der Newa mit einem überwältigenden Feuerwerk und dem Schiff mit den purpurroten Segeln.
Das Feuerwerk erleuchtete nicht nur den Himmel von St. Petersburg sondern auch unsere Herzen.

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